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  • Alex

ON TRACK

Nachdem unsere erste Herrenmannschaft die Hinrunde in der Bezirksklasse mit nahezu weißer Weste und einer Bilanz von 6:1 beendet hat, gibt’s nachfolgend ein kurzes Update zum Status Quo in der Rückrunde und einen etwas ausführlicheren Bericht zum Auswärtsspiel beim TS Jahn am vergangenen Sonntag.




Los ging’s im neuen Jahr am 21.01. auswärts beim selbst erklärten Aufstiegsaspiranten MTV München 2. Der MTV hat in den letzten Jahren seine altehrwürdige Halle an der Häberlstraße aufwändig renoviert – allein vom Setting also ein echtes Highlight. Das Hinspiel in Schleißheim war eine enge Kiste und der MTV hatte in der Hinrunde auch nur gegen die anderen Top-Teams Haching und Jahn verloren, wir waren also gewarnt.


Tatsächlich wurde es dann ein ziemlich souveräner Start-Ziel Sieg für uns: +10 nach dem ersten Durchgang, +20 zur Halbzeit. Vorne getragen von Jonas, der an diesem Tag, v.a. aber in der ersten Halbzeit, machen konnte, was er wollte und hinten mit konzentrierter Defense v.a. gegen die schnelle Transition des Gegners konnten wir uns erlauben in der zweiten Hälfte ein bisschen den Fuß vom Gas zu nehmen und letztlich mit 74:57 dennoch souverän den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren.


MTV München 2 – Schleißheim: 57:74 (22:42)

Für Schleißheim spielten:

Jonas Bauer (19 Punkte), Fuad Duric, Stephan Filser (4), Nico Fritzsche (8), Tobi Hoch (4), Christoph Klaus, Fabi Mühlenkamp (11), Didier Nguelefack (12), Leo Pintaric (8), Sandy Prihatin, Matthias Reichart (5), Manu Senne (3)


Weiter ging’s am 4. Februar bei der Regionalliga-Reserve aus Wolnzach. Die Wolnzacher sind vergangenes Jahr aus der Bezirksliga abgestiegen und sind auch dieses Jahr wieder im Abstiegskampf. Wir wussten aber bereits aus dem Hinspiel, dass da viel Pech eine Rolle spielt, den vom individuellen und gruppentaktischen Niveau sind die Jungs aus der Hallertau kein schlechtes Team, dass es bisher jedem Gegner der Liga zumindest schwer gemacht hat.

So auch uns: Das erste Viertel verloren wir, fast schon traditionell, mal wieder und auch zur Halbzeit war es mit +6 für uns noch eine enge Kiste. Im letzten Durchgang setzen wir uns dann eigentlich relativ komfortabel auf bis zu +16 ab, nahmen es in der Folge dann aber etwas zu locker, wodurch es am Ende mit 64:57 aus unserer Sicht deutlich knapper als nötig wurde.


TSV 1884 Wolnzach 2 – Schleißheim: 57:64 (25:31)

Für Schleißheim spielten:

Jonas Bauer (5 Punkte), Fuad Duric, Stephan Filser (3), Nico Fritzsche (3), Tobi Hoch (11), Christoph Klaus (10), Fabi Mühlenkamp (9), Didier Nguelefack (8), Leo Pintaric (11), Sandy Prihatin, Matthias Reichart (4), Manu Senne


Zum dritten Spiel der Rückrunde empfingen wir dann München Basket 3 in der Halle am Hallenbad. Basket war vergangene Saison noch in der Spitzengruppe der Liga und findet sich dieses Jahr mit praktisch unverändertem Kader im Abstiegskampf wieder. Das spricht hinsichtlich des Qualitätsprungs in der Bezirksklasse eine deutliche Sprache.


Das Hinspiel bei Basket hatten wir in nicht allzu positiver Erinnerung: Mit unserer vllt. schlechtesten Saisonleistung konnten wir erst durch einen Gamewinner von Fabi den Sieg eintüten und kamen seinerzeit über 40 Minuten gar nicht in unseren Rhythmus.

Auch im Rückspiel hatten wir enorme Startschwierigkeiten. Das erste Viertel wurde komplett verpennt und ging mit 21:8 an Basket. In der Folge fiel uns dann doch ein, dass wir in dieser Saison aus gutem Grund erst ein Spiel verloren hatten und wir drehten bereits im 2. Viertel das Spiel und gewannen die restlichen 3 Viertel 72:37. Am Ende dann also ein deutlicher Heimsieg und der erneute Sprung an die Tabellenspitze.


Sonderlob für Didier: Er wurde 5 Tage nach der Geburt seines Sohnes trotz Schlafentzug unser Topscorer.



Das Ganze übrigens vor den Augen von gut 60-70 lautstarken Fans (Shoutout an das Percusssion-Duo Kessatis/Novak). Ganz großer Sport.


Schleißheim – München Basket 3: 80:58 (36:28)

Für Schleißheim spielten:

Fuad Duric (6 Punkte), Nico Fritzsche (12), Felix Gewalt (9), (Tobi Hoch (13), Christoph Klaus (7), Fabi Mühlenkamp (3), Didier Nguelefack (14), Leo Pintaric (8), Sandy Prihatin (1), Matthias Reichart, Manu Senne (7)


Nach dem Basket-Spiel war das „Aufwärm-Programm“ dann aber endgültig beendet. Jetzt stand vergangenen Samstag mit dem Auswärtsspiel beim Jahn der bisher größte Test der Rückrunde und das vllt. wichtigste Spiel seit Jahren für unsere Herren an.


Wir kamen als Tabellenführer zum Tabellendritten nach Bogenhausen und die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar: Verlieren wir, geben wir die Kontrolle über die Tabellenführung und damit einen möglichen Aufstieg aus der Hand und Jahn wäre seinerseits Meister, wenn sie alle ihre restlichen Spiele gewinnen. Gewinnen wir, nehmen wir Jahn praktisch aus dem Aufstiegsrennen (zumindest wären sie von da an auf viel Schützenhilfe angewiesen).


Zusätzliche Brisanz hatte die Partie durch das hitzige Hinspiel und 2 Ex-Schleißheimer auf Seiten von Jahn (Coach Ralf Jesse und Center Stefan Klausien).


Auch Jahn war sich der Wichtigkeit des Spiels natürlich bewusst und stellte mit Valentin Bock einen ehemaligen Jugend-Bundesliga Spieler auf, der in der Hinrunde auch schon beim Spitzenspiel in Unterhaching gespielt und den Hachingern 42 Punkte eingeschenkt hatte. In Kombination mit ihren beiden schnellen und gefährlichen Guards Newton Wickelhaus und Daniel Szabo sowie den beiden erfahrenen „Langen“ Stefan Klausien und Michael Schnell also ein echter Brocken für unsere Jungs.


Wir mussten an diesem Tag auf Tobi und Sandy verzichten, hatten aber dafür Simon und Felix mit dabei und konnten entsprechend ebenfalls auf viel Qualität und vllt. noch ein bisschen mehr Tiefe als der Gegner zurückgreifen.


Auch Jahn hat übrigens ne neue Halle – irgendwie kriegt aktuell außer uns jeder eine. Da die alte Jahnhalle aber von Jonas‘ Opa entworfen wurde, war’s vllt. gar nicht schlecht, dass wir dieses Spiel letztmalig noch in der alten Halle spielen konnten.


Zu Beginn merkte man beiden Teams noch etwas die Anspannung an: Das Tempo war doch relativ gedrosselt und es gab auf beiden Seiten einige Ballverluste. Das etwas langsamere Tempo kam Jahn entgegen und wir fanden uns recht schnell mit einem 8 Punkte Rückstand konfrontiert. Also nach gut der Hälfte des ersten Viertels gleich radikale Maßnahmen: 5 neue Leute und eine defensive Systemumstellung. Klappte. Leo, Felix, Jonas, Manu und Nico brachten viel Energie und deutlich höheres Tempo ins Spiel und wir konnten zum Ende des ersten Abschnitts auf 13:16 aus unserer Sicht verkürzen. Im zweiten Durchgang hatten wir dann auf die Zonenverteidigung von Jahn deutlich bessere Antworten, v.a. Simon, Fabi sowie später Leo und Felix waren in dieser Phase vom Gegner schwer in den Griff zu kriegen und wir konnten das Spiel bis zur Pause drehen: 33:28.


In der Folge entwickelte sich ein unglaublich intensives und v.a. defensiv hochklassiges Spiel. Wir schafften es durch aggressive Team- und Individualdefense immer wieder die beiden gefährlichsten Jahnler Wickelhaus und Bock zu Ballverlusten und Fehlwürfen zu zwingen. V.a. Jonas, Fabi und Manu seien hier erwähnt, die, mit Hilfe des ganzen Teams, den hoch veranlagten Bock an den Rand der Verzweiflung brachten. Darüber hinaus war Didier wie gewohnt ein absoluter Terror für die Guards des Gegners und wird in den nächsten Wochen wohl noch in einigen Albträumen auftauchen.


Nico und Matthias machten wie immer unter dem Korb alles dicht - v.a. Captain Hias sei hier hervor gehoben - trotz Trainingsrückstand, Erkältung und angeschlagenem Knie mit mind. 5 Blocks der Dominator unter dem Korb. Aber auch Center-Kollege Nico mal wieder mit einer Riesenleistung. Herr Wickelhaus freut sich so schnell nicht mehr, wenn unser Center auf ihn switcht.


Unterm Strich waren wir in der zweiten Hälfte durchgehend 5-8 Punkte vorne, konnten uns gegen einen starken Gegner aber nie wirklich absetzen.

45 Sekunden vor Schluss dann +6 für uns. Auszeiten und Betriebsamkeit hüben wie drüben. Wir streuen einen kurzen defensiven Blackout ein und schenken Jahn ein And-1. Dann 2 vergebene Freiwürfe von uns und ein Verzweiflungsdreier von Jahn, bei dem zumindest die Möglichkeit besteht, dass der Werfer auf der Linie gestanden haben könnte. Mit Brett natürlich. Ausgleich. Fabi nach dem Einwurf mit der ersten Chance auf einen Gamewinner. Offensivrebound Nico, raus auf Mosal, der mit dem Butter-Beater. Hinten auf den Ring. Nach dem Jumper landet er auch noch auf dem Fuss seines Gegners und knickt um.


Verlängerung.


Viel unglücklicher hätte die letzte Minute aus unserer Sicht nicht laufen können.


Umso beeindruckender, dass wir die Overtime komplett dominieren: 14:6.

Getragen von Simon, Didier und dem an diesem Tag absolut überragenden Manu lassen wir gar nichts mehr anbrennen. Mattias setzt mit einem fast schon respektlosen Block 30 Sekunden vor Schluss wie schon im Hinspiel den Dagger.


Am Ende holen wir uns, sehr zur Freude unserer gut 20 mitgereisten Fans, einen ganz wichtigen Sieg bei einem direkten Mitkonkurrenten, bleiben Tabellenführer und stellen auf 10 Siege bei nur einer Niederlage.


Die nächsten 4 Spiele gegen Ost (Heimspiel am So., 10.03. - 19:00 Uhr), Holzkirchen und zweimal gegen 1860 werden jetzt wegweisend: Setzen wir unseren Run fort, haben wir spätestens am 21.04. zu Hause gegen das andere Top-Team aus Haching Matchball um Meisterschaft und Aufstieg.


Jahn München 3 -  Schleißheim: 67-75 (61:61) (28:33)

Für Schleißheim spielten:

Jonas Bauer, Fuad Duric, Stephan Filser (2 Punkte), Nico Fritzsche (2), Felix Gewalt (5), Simon Himmel (16), Christoph Klaus, Fabi Mühlenkamp (15), Didier Nguelefack (8), Leo Pintaric (8), Matthias Reichart (2), Manu Senne (17)

Coach: Alex Carreira



Tabelle Bezirksklasse Herren Oberbayern Mitte

Platz

Team

Siege

Niederlagen

Punkte

1

Schleißheim

10

1

20

2

Haching

10

2

20

3

Jahn

9

3

18

4

MTV

6

5

12

5

1860

5

5

10

6

Ost

4

8

8

7

Wolnzach

3

9

6

8

Basket

3

9

5

9

Holzkirchen

2

10

4


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